Aktuelles
20. November 2011
Erfolgreiche Veranstaltung "Perspektiven der stofflichen Nutzung der Buche" am 11.11.2011 in Göttingen
Bei Fragen der Bewirtschaftung und Nutzung der Buche gehen die Meinungen der Fachleute auseinander. Auf der einen Seite stehen Förster und Waldbesitzer, die meinen, der Holzmarkt würde sich auf alles einstellen. Auf der anderen Seite mehren sich die Stimmen Derjenigen, die, vorsichtig ausgedrückt, ein Umsteuern des Laubholz orientierten Waldumbaus in Richtung mehr Nadelholz fordern. Vor diesem Hintergrund richtete das Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung (NHN) gemeinsam mit dem 3N e. V., dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium und dem Landesbeirat Holz Niedersachsen e. V. am 11. November 2011 ein Symposium zu den Möglichkeiten der stofflichen Nutzung der Buche aus. Aktuell ist das Thema allemal, mehr als 180 Tagungsgäste aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz sprechen für sich. Die Referate können Sie hier nachlesen und herunterladen.
- 1_Verwendung_Buchenholz
- 2_Waldbau_BU_NLF
- 3_Waldbau_Privatwald
- 4_Thermoholz
- 5_Sperrholz.pdf
- 6_Spanplatten
- 7_Chemische_Modifizierung
- 8_BSH
- 9_Viskose
19. Juli 2011
Tagung: Perspektiven der stofflichen Nutzung der Buche - 11.11.2011 in Göttingen
Heimisches Holz ist als wichtiger nachwachsender Rohstoff zunehmend gefragt. Seine Vielseitigkeit eröffnet zahlreiche Verwertungsmöglichkeiten in der stofflichen und energetischen Wertschöpfungskette. Dabei bestehen zwischen den Baumarten bezüglich ihrer Nutzung und erhebliche Unterschiede.
Während die Nadelholz-Vorräte in den vergangenen Jahren abgenommen haben, ist der Buchen-Vorrat gestiegen. Laut Bundeswaldinventur 2 wären jährlich rund 18,3 Mio. m³ Buchenholz nachhaltig nutzbar. Tatsächlich erreichte der Buchenholz-Einschlag im Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre 9,1 Mio. m³/a. Im vergangenen Jahr entfielen nur rund 20 % des geschlagenen Buchenholzes auf Stammholz-Sortimente. Das bedeutet: die stoffliche Nutzung von Buchenholz ist rückläufig. Für Holzindustrie und Waldbesitz stellt sich damit die konkrete Frage, welche Möglichkeiten und Perspektiven bei der stofflichen Nutzung der Buche bestehen. Es sind innovative und gleichzeitig wertschöpfende Nutzungsmöglichkeiten für die Buche, namentlich für das Buchenstammholz, gefragt. Vor diesem Hintergrund richtet das Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung (NHN) eine Tagung zu den Möglichkeiten der stofflichen Nutzung von Buchenholz aus. Die Veranstaltung soll zu einem fachlichen Austausch über den Stand und die Perspektiven der stofflichen Nutzung von Buchenholz beitragen. Das
Tagungsprogramm und die Anmeldung finden Sie hier
26. November 2010
Dr. Arndt Wolkenhauer mit dem vom NHN e. V. gestifteten Innovationspreis "Forschungskooperation Stoffliche Holznutzung" ausgezeichnet

Prof. Dr. Marutzky bei der Preisübergabe an Herrn Dr. Wolkenhauer
Die Verleihung des Preises fand im Rahmen der Tagung "Sicherung der Nadelrohholzversorgung" am 12. November 2010 in Göttingen statt. Prof. Dr. Rainer Marutzky hielt als Sprecher des Preiskomitees die Laudatio und würdigte die Bedeutung der Arbeit im Sinne einer besseren Nutzung von Holz und Holzwerkstoffen in zahlreichen Anwendungsbereichen. Die Arbeit entstand in enger Kooperation zwischen der HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst und der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Georg-August-Universität Göttingen. Sie ist daher auch ein gelungenes Beispiel einer fachübergreifenden Kooperation im Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung.
Rückblick der Tagung vom 12.11.2010
Sicherung der Nadelrohholzversorgung - aktuelles Thema der Forst- und Holzwirtschaft
Die vom Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung (NHN e. V.) am 12. November 2010 ausgerichtete Tagung "Sicherung der Nadelrohholzversorgung" hat für Aufmerksamkeit im Cluster Forst & Holz gesorgt. Mehr als 220 Vertreter der Forst- und Holzwirtschaft, forstlicher Forschungseinrichtungen sowie der forstlichen Fachpresse trafen sich zur Veranstaltung in Göttingen.
Der Bogen der Vorträge spannte sich vom Nadelholz-Bedarf der Säge- und Holzwerkstoffindustrie über die Bedeutung des Nadelholzes für Forst- und Zimmereibetriebe bis hin zu den waldbaulichen Reaktionsmöglichkeiten auf das rückläufige Nadelholzaufkommen. Die Referate können Sie hier nachlesen und herunterladen.
- Holznutzungspotenziale und Holzversorgung in Deutschland (Dr. Björn Seintsch)

- Reicht das Nadelholz für die Nachfrage der Holz verarbeitenden Industrie? (Prof. Dr. Udo Mantau)

- Kann Nadelholz durch Laubholz ersetzt werden? (Prof. Dr. Holger Militz)

- Bedeutung von Nadelholz aus Sicht eines Holzbauunternehmens (Heinrich Cordes)

- Bedeutung von Nadelholz aus Sicht der Holzwerkstoffindustrie (Rudolf Alteheld)

- Betriebswirtschaftliche Bedeutung von Nadelholz aus Sicht der Niedersächsischen Landesforsten (Klaus Jänich)

Bedeutung des Nadelholzes für private Forstbetriebe (Philip Freiherr von Oldershausen)
Waldbauliche Möglichkeiten zur Sicherung der Nadelrohholzversorgung (Prof. Dr. Hermann Spellmann)
Göttingen, 28. Oktober
Tagung "Bauen mit Holz für Kommunen"
Den Flyer können Sie hier herunterladen.
Göttingen, 7. Oktober
Holz verarbeitende Industrie fordert verstärkten Nadelholzanbau
Den Vortrag können Sie hier nachlesen und herunterladen. ![]()
Göttingen, 8. September
Holz soll Erdöl ersetzen - chemische Holznutzung wird ausgebaut
In Leuna (Sachsen-Anhalt) soll mit dem Chemisch Biotechnologischen Prozesszentrum (CBP) bis 2012 die weltweit erste Bioraffinerie entstehen, die Holz vollständig aufschließen kann. Zur Anwendung kommt ein Spaltungsverfahren, das Holz in einem Kocher in die Bestandteile Zellulose, Hemizellulose und Lignin zerlegt. Bei diesem Prozess fallen keine Reststoffe an. Lignin wird von der chemischen Industrie als Aromenquelle oder als Kleber verwendet. Zellulose und Hemizellulose werden in verschiedene Zucker zerlegt, aus denen z. B. Bioethanol hergestellt werden kann.
Die in Leuna geplante Pilotanlage soll zunächst 1 t Holz Pro Woche verarbeiten. Perspektivisch ist eine Leistung von 400.000 t pro Jahr geplant. Vor allem Buchen- und Pappelholz sollen verarbeitet werden. Weitere Informationen zum CBP finden Sie unter
http://www.igb.fraunhofer.de/www/gf/cbp-leuna/start.html
Göttingen, 13. August
Verarbeitung und Verwendungsmöglichkeiten von Laubholz und Laubholzresten - neue Studie aus der Schweiz
Laubholz, vor allem die Buche, wird vermehrt energetisch genutzt. Doch auch im stofflichen Bereich gibt es nach wie vor große Nutzungspotenziale. Neben der Verarbeitung zu Vollholzprodukten und Holzwerkstoffen kann Laubholz auch chemisch genutzt werden. Überdies bestätigen zahlreiche Forschungsprojekte und ?berichte die Möglichkeit der Laubholzverwendung auch in den "Nadelholzdomänen". Die vorliegende Projektstudie aus der Schweiz zeigt vielfältige Möglichkeiten der stofflichen Nutzung von Laubholz auf. Unter dem folgenden Link ist die Studie nachzulesen und herunterzuladen.
http://e-collection.ethbib.ethz.ch/eserv/eth:1557/eth-1557-01.pdf ![]()
Göttingen, 13. August
Entwicklung des Clusters Forst und Holz zwischen 2000 und 2007 – Arbeitsbericht des Johann Heinrich von Thünen-Instituts
Das bundesweite Cluster Forst und Holz konnte in 2007 mit 129.448 Unternehmen und rund 1,2 Mio. Beschäftigten einen Gesamtumsatz von 173,6 Mrd. Euro generieren. Allerdings war die Gesamtbeschäftigung zwischen den Jahren 2000 und 2007 mit -18 % deutlich rückläufig. Die Unternehmensanzahl reduzierte sich um 3 %. Die vollständige Studie können Sie hier nachlesen und herunterladen.
Göttingen, 24. Juni
Tagung: Sicherung der
Nadelrohholzversorgung
Freitag, 12.11.2010
09:00 – 16:30 Uhr
in Göttingen
Die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe wird auch künftig weiter steigen. Holz ist dabei aufgrund seiner vielfältigen Verwendbarkeit und wegen seiner regionalen Verfügbarkeit von besonderer Bedeutung. Legt man aktuelle Prognosen zugrunde, wird vor allem der Bedarf an Nadelholz sowohl im Bereich der Sägeund Profilspanertechnologie, bei der Holzwerkstoffund Papierindustrie, im Holzbau (insbesondere Holzrahmenbau) aber auch im Bereich der Bioenergie (insbes. Pellets) weiter ansteigen. In Deutschland sind in den vergangenen Jahren viele hochmoderne Betriebe der Holz verarbeitenden Industrie mit einem volkswirtschaftlich bedeutenden Wertschöpfungspotenzial entstanden. Deren internationale Konkurrenzfähigkeit und damit auch ihre Existenz hängen vor allem von der Verfügbarkeit heimischen Nadelholzes ab.
Flyer und Programm zum download ![]()
Göttingen, 16. Juni
Wälder für Niedersachsen – Wald, Forst- und Holzwirtschaft im Wandel
Ein Moderationsprozess des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung
Unter diesem Titel hat der damalige Forstminister Hans-Heinrich Ehlen im Dezember 2008 einen bundesweit einmaligen Moderationsprozess angestoßen, in den 41 Verbände und Institutionen mit Bezug zum Wald eingebunden sind. Auf Grundlage der zahlreichen Rückläufe und der sehr positiven Resonanz auf die Initiative wurden die Rückantworten in einem ersten Entwurf eines „Positionspapiers" zusammengeführt und anlässlich eines 1. Niedersächsischen Waldgipfels zur Diskussion gestellt. Nach rund eineinhalb Jahren war ein Stand erreicht, der die ökonomischen, ökologischen und sozialen Anforderungen an Niedersachsens Wälder der Zukunft ausgewogen darstellte und ein hohes Maß an Zustimmung erwarten ließ. Am 14.06.2010 unterzeichneten anlässlich des 2. Niedersächsischen Waldgipfels sage und schreibe 36 Verbände und Institutionen das Positionspapier - ein unerwartet hohes Maß an Zustimmung. Auch das Kompetenznetz Holz hatte mit Stellungnahmen an der Entstehung des Positionspapiers mitgewirkt.
Positionspapier zum Nachlesen und Herunterladen. ![]()
Göttingen, 29. März 2010
Windkrafttürme aus Brettsperrholz
Die Nutzung der Windkraft für die Stromerzeugung hat in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Werden die Türme für Windkraftanlagen bisher aus Stahl hergestellt, könnte künftig auch Holz bei deren Produktion eine Rolle spielen. Basis dafür ist eine innovative Entwicklung einer niedersächsischen Firma.
Göttingen, 29. März 2010
Windkrafttürme aus Brettsperrholz
Die Nutzung der Windkraft für die Stromerzeugung hat in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Werden die Türme für Windkraftanlagen bisher aus Stahl hergestellt, könnte künftig auch Holz bei deren Produktion eine Rolle spielen. Basis dafür ist eine innovative Entwicklung einer niedersächsischen Firma.
Lesen Sie dazu einen Artikel aus der Zeitschrift AFZ Der Wald.
Göttingen, 5. März 2010
Materialeigenschaften von modifiziertem Laubholz
Unbehandeltes Buchenholz ist für den Einsatz im Außen- und Feuchtraum nicht geeignet, da Dauerhaftigkeit und Dimensionsstabilität gering sind. In einem vom BMBF geförderten Projekt „Modifizierte Buchenholzprodukte“ wurde ein Prozess entwickelt, durch den diese nachteiligen Eigenschaften verbessert werden.
Lesen Sie dazu einen Artikel von Prof. Dr. Holger Militz.
Göttingen, 5. Februar 2010
Sehr gute Ökobilanz für Eisenbahnschwellen aus Holz bestätigt
Seit Anfang der 1990er Jahre setzt die Deutsche Bahn AG für den Neu- und Ausbau des Schienennetzes immer weniger auf Eisenbahnschwellen aus Holz. Problematisch war bei Holzschwellen die notwendige Imprägnierung mit Steinkohlenteeröl. Mittlerweile hat sich in puncto Holzschutz Einiges getan und unter Berücksichtigung der thermischen Endverwertung hölzerner Bahnschwellen sind diese aus ökologischer Sicht vorteilhafter zu bewerten als Beton- und Stahlschwellen. So speichert jede Holzschwelle etwa 132 kg CO2. Die „Ökologische Bilanzierung von Eisenbahnschwellen“, die von der Studiengesellschaft Holzschwellenoberbau e. V. in Auftrag gegeben wurde, können Sie hier in der Kurzfassung nachlesen.
Göttingen, 4. Februar 2010
Innovative stoffliche Holzverwendung mit Brettschichtholz aus Buche
Die Absatz von Buchenschnittholz muss angesichts steigender Holzvorräte und rückläufiger Verwendung z. B. im Massivholzmöbel- und Parkettbereich deutlich gestärkt werden. Brettschichtholzträger (BSH-Träger) aus Buche oder Buche-Hybridträger mit Kernlamellen aus Nadelholz könnten dem Waldbesitz, der Laubschnittholzindustrie und dem Holzleimbau neue Absatzmöglichkeiten eröffnen. Lesen Sie die Zusammenfassung eines Artikels aus dem Holz-Zentralblatt.
Göttingen, 28. Januar 2010
Weitere Einschränkungen der nachhaltigen Forstwirtschaft sind kontraproduktiv
Die nachhaltige Nutzung heimischen Holzes ist sowohl ökologisch (Substitution energieintensiver Rohstoffe wie Stahl und Aluminium) als auch ökonomisch (Wertschöpfung im ländlichen Raum, Arbeit und Einkommen) sinnvoll und politisch gewollt.
Die deutsche Forstwirtschaft berücksichtigt dabei die vielfältigen Funktionen des Waldes in besonderem Maße. Eine weitere Beschränkung der nachhaltigen und ordnungsgemäßen Forstwirtschaft durch verschärfte Naturschutzauflagen im Wald bzw. durch Stilllegung von Waldflächen ist deshalb nicht sinnvoll. Vielmehr ist die biologische Vielfalt der heimischen Wälder auch ein Produkt einer mehr als zwei Jahrhunderte währenden nachhaltigen Forstwirtschaft.
Die Georg Fehrensen GmbH nutzt als mittelständisches Unternehmen der Laubholzsägeindustrie vor allem das regionale Angebot an Laubholz im südniedersächsischen Raum. Gerade die geplanten Nutzungsbeschränkungen in Laubwäldern bedrohen die heimische Sägeindustrie in ihrer Existenz. Lesen Sie das Interview mit Wolf-Georg Fehrensen vom 6. Januar 2010 in der „Mündener Allgemeinen“ zu geplanten Schutzgebietsausweisungen im Landkreis Göttingen.
Interview "Den Wald vor Bürokraten schützen" zum Download
Göttingen, 26. November 2009
3. Internationale Laubholzkonferenz tagte in Wien
Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs und die EOS luden am 29. und 30. Oktober zur 3. Internationalen Laubholzkonferenz nach Wien ein. Die Konferenz beinhaltete Vorträge und Diskussionen zu
- Marktentwicklung und Trends
- Forschung & Entwicklung sowie
- Marketingstrategien und Visionen
Göttingen, 20. November 2009
Wertschöpfung auf Holzbasis hat enorme volkswirtschaftliche Bedeutung
Holz ist einer der bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff in Deutschland. Der gegenwärtige Holzvorrat beläuft sich nach Angaben der Bundeswaldinventur 2 auf mehr als 3,4 Mrd. m³. Kein Land in Europa verfügt damit über größere Holzmengen. Heimisches Holz ist damit auch die Grundlage einer modernen Holz verarbeitenden Industrie. So wurden im Jahr 2007 etwa 32 Mio. m³ von der deutschen Säge- und etwa 16 Mio. m³ Nadelholz von der Holzwerkstoffindustrie verarbeitet. Das "Cluster Forst & Holz" erwirtschaftete in 2006 einen Umsatz von 167 Mr. € und bot 1,2 Mio. Menschen Beschäftigung. Aussagekräftige Zahlen zur Bedeutung des Rohstoffes Holz, zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Forst-, Holz- und Papierwirtschaft und zur Bedeutung des Nadelholzanbaus in Deutschland für die Holzindustrie beinhaltet der unter dem unten angegebenen Link zu findende Vortrag.
Göttingen, 14. Oktober 2009
NHN e. V. mit neuer Geschäftsführung
Forst– und Holzwirtschaft haben in Niedersachsen eine lange Tradition und tragen wesentlich zur finanziellen Wertschöpfung vor allem im ländlichen Raum bei. Das NHN e. V. setzt sich seit 2005 für die Vernetzung der Institutionen des Sektors Forst & Holz in Niedersachsen ein. Ziel ist es, die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Forst- und Holzwirtschaft auf dem Gebiet der stofflichen Holznutzung zu verbessern.
Künftig wird im 3N – Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe am Standort Göttingen Herr Dr. Christof Oldenburg diesen Aufgabenbereich sowie die Geschäftsführung von NHN e. V. übernehmen. Er ist Ansprechpartner für Unternehmen, Verbände und Politik für alle Fragen der stofflichen Holzverwendung und Holzverarbeitung.
„Die Kooperation zwischen dem 3N, dem NHN und den Niedersächsischen Landesforsten ermöglichte diesen Schritt zur Stärkung des Clusters Forst & Holz Niedersachsen, in dem Wissenschaft und Unternehmen der Holzwirtschaft zusammenarbeiten“, betont Prof. Dr. Möhring, Vorsitzender des NHN e. V. Dadurch sollen Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette vom Forst bis zum Holz in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gestärkt und Arbeitsplätze erhalten und besser noch neue geschaffen werden.
Der Standort Göttingen bietet mit seiner in Deutschland fast einmaligen Dichte forstlicher Forschungseinrichtungen (Universität, Fachhochschule, länderübergreifende forstliche Versuchsanstalt) und einer Vielzahl von Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft in Süd-Niedersachsen beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Netzwerkarbeit.
Verbundprojekt "Buche-Küstentanne":
"Verwertungsorientierte Untersuchungen an Buche und Küstentanne aus nachhaltig bewirtschafteten Mischbeständen zur Herstellung innovativer und zukunftsfähiger Holzprodukte und Holzwerkstoffe"
Vortrag Buche/Küstentanne von Dr. Dirk Berthold
Pressespiegel:
Kongress des NHN »Rohholzmanagement in Deutschland« am 22./23. März in Hannover
Eine gute Lösung für alle zeichnet sich nicht ab
„Rohholzmanagement in Deutschland“ lautete das Thema, mit dem sich auf Einladung des Kompetenznetzes für Nachhaltige Holznutzung (NHN) rund 180 Experten und Verantwortliche aus Forst- und Holzwirtschaft, Politik, Verbandswesen, Verwaltung und Wissenschaft am 22. und 23. März in Hannover auseinander setzten. Dabei wurde deutlich, dass es ein übergreifendes Management des Rohstoffs gar nicht gibt, die Ansprüche und Begehrlichkeiten aller aber zunehmen und mögliche Lösungsansätze noch in den Kinderschuhen stecken.
Holz-Zentralblatt, 5. April 2007
Einen Rückblick auf den Kongress finden Sie hier
25.10. 2006
Neue Internetpräsenz des Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung
Mit der kompletten Überarbeitung des Internetangebotes des NHN wurde das Göttinger Büro MUT online beauftragt, die innerhalb von 2 Monaten den zentralen Auftritt des Kompetenznetzes neu gestaltet hat. Das NHN professionalisiert damit seine Außendarstellung und verbessert seine interne und externe Kommunikation. Das benutzerfreundliche und barrierefreie Portal soll mit wenigen Klicks sowohl einen schnellen als auch aktuellen Überblick über das Forschungs- und Leistungsprofil des Netzwerkes ermöglichen.
Dazu wurde eine übersichtliche inhaltliche Struktur geschaffen, die die unterschiedlichen Interessen der Zielgruppen berücksichtigt. Eine klare Struktur über die Hauptthemen auf der ersten Navigationsebene, die alle redaktionellen Inhalte der Website bündelt, erleichtert den Zugriff auf die gewünschten Informationen für die Nutzer. So haben wir heute eine klare Teilung des Angebotes, in die Vorstellung des NHN als Hauptseite und der Präsenz des Buchen-Küstentannen-Projektes als eigener Auftritt. Die offene Architektur gewährleistet, dass auch in Zukunft weitere Inhalte auf gleiche Weise andocken können.
Hintergrund MUT online GbR - Büro für Online Kommunikation
Der Nachfolger der einstigen Abteilung Information und Marketing des NHN be- und erarbeitet seit
seiner Ausgründung im Oktober erfolgreich Internetpräsenzen für die der Holz- und Forstwirtschaft.
Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog
Das Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung
Die Nachfrage nach komplexen Leistungen übersteigt oft die Kapazität vieler Unternehmen. Netzwerke bieten eine gute Chance für kleine, mittlere und zum Teil auch große Unternehmen, ihre Kompetenzen flexibel und dynamisch zu Gesamtleistungen zu bündeln. Ein solcher Verbund im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft ist das im Oktober 2001 gegründete Kompetenznetzwerk für Nachhaltige Holznutzung (NHN).
Dabei war das NHN der Fakultät für Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen angegliedert. Nach der erfolgreichen Aufbauphase führt das NHN seine Arbeiten seit Oktober 2005 in einem Verein weiter. Dabei ist es auf die fachübergreifende Kooperation der Projektpartner zurückzuführen, dass sich das Kompetenznetz innerhalb von drei Jahren als Forschungs- und Entwicklungscluster in Deutschland etablieren konnte. Die Gründung des Vereins hatte gleichzeitig eine Änderung des Namens von "Niedersächsisches Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung (NHN)" in "Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung (NHN) e. V." zur Folge. Mit dieser Namensänderung wird eine strategische Neuorientierung zum Ausdruck gebracht. Neben den bereits bestehenden regionalen Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft soll in Zukunft eine nationale bzw. internationale Ausrichtung verfolgt werden.
Download des vollständigen Artikels
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Ministerium fördert Forschungs- projekt des Kompetenznetzes Holz
Leistungsstarke Baumarten: BMBF stellt 1,6 Millionen Euro für vier Jahre zur Verfügung
(pug) Das Niedersächsische Kompetenznetz für nachhaltige Holznutzung (NHN) an der Universität Göttingen erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Fördermittel in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro für das Forschungsprojekt "Forst-Holz-Wertschöpfungskette Buche/Küstentanne". Darin sollen neue leistungsstarke Baumarten aus dem Ausland in die einheimische Forst- und Holzwirtschaft integriert und neue Einsatzpotentiale für das einheimische Buchenholz geschaffen werden. Im Rahmen der Ausschreibung " Nachhaltige Waldwirtschaft" fördert das BMBF das Göttinger Vorhaben, das im Oktober dieses Jahres starten soll, für einen Zeitraum von vier Jahren. "Wir haben uns gegen 300 Mitbewerber durchgesetzt. Das Kompetenznetz Holz hat durch seine Infrastruktur und sein Netzwerk- und Projektmanagement wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen", so Prof. Dr. Andrea Polle, Sprecherin des NHN.
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*Das Bild oben zeigt eine ca. 50-jährige Küstentanne. Zum Vergößern anklicken. (Quelle: Prof. Dr. Herrmann Spellmann)
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Marktplatz Holz - regionales Branchenbuch der Wald-, Forst- und Holzwirtschaft ist online
Der Marktplatz Holz, eine Eigenentwicklung der Abteilung Information und Marketing des Kompetenznetz Holz ist im Juni online gegangen.
In der Anfangsphase ist der Marktplatz Holz ein Online-Branchenbuch, das die gesamte Wertschöpfungskette der Forst- und Holzbranche abbildet. Das reicht vom Forstamt über Sägewerk, Handwerker und Architekten bis hin zu Behörden und brachenspezifischen Weiterbildungstätten.
Der Markplatz Holz soll in naher Zukunft allen Mitgliedern der Branche über einen Grundeintrag hinaus die Möglichkeit bieten, Internetmarketing durch Interessenbündelung voll auszuschöpfen, und sich zeitgemäß zu präsentieren.
Synergieeffekte sollen in einem internen Bereich gefördert und voll genutzt werden. Dieser geschlossene Bereich ermöglicht eine brancheninterne Kommunikation zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner- und mittelständischer Unternehmen.
Der regionale Schwerpunkt des Marktplatz Holz liegt im südniedersächsischen Raum und dem Postleitzahlbereich 3.



